Wie lässt sich ein professioneller und integrer Umgang mit Social Media gestalten? Mit dieser Frage sind Ärztinnen und Ärzte zunehmend konfrontiert.
Denn über die Hälfte der Patienten und Patientinnen sucht in sozialen Medien nach gesundheitsbezogenen Informationen über Hautkrankheiten, deren Behandlungen sowie dermatologische Fachärzte und -ärztinnen. Jeder Fünfte findet seinen Dermatologen bzw. seine Dermatologin ausschließlich über soziale Medien, wie eine Erhebung ergab. Neben der Vernetzung bieten TikTok, Instagram und Co die Möglichkeit zur Patientenedukation und -bindung.
Grenzen von Social Media beachten
Es sollte keinesfalls eine personalisierte medizinische Beratung durch Kommentare oder Nachrichten erfolgen, da es an relevanten Daten, klinischer Untersuchung und Dokumentation mangelt. Hierfür bieten teledermatologische Plattformen ein adäquates Umfeld.
Zudem ist es wichtig, ausschließlich Informationen weiterzugeben, die durch wissenschaftliche Erkenntnisse und seriöse Quellen gestützt sind.
Ein regelmäßiges Befüllen der Kanäle mit ausgewogenen, authentischen Inhalten steigert zudem die Sichtbarkeit.