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FOKO 2024

Wieder ganz in Präsenz

FOKO 2025

Dr. rer. nat. Reinhard Merz

3.4.2025

In den vergangenen Jahren fand der FOKO als ­Hy­bridveranstaltung in Präsenz und online statt. Das war den Nachwirkungen der Coronapandemie geschuldet und viele Teilnehmerinnen und Teil­nehmer absolvierten die Fortbildung ohne Reise locker zu Hause.

Was auf der einen Seite sicher Vorteile hat, auf der anderen aber auch den Austausch untereinander – auch in den Pausen oder auf der Industrieausstellung – deutlich erschwert. Deshalb kehrte der BVF in diesem Jahr zur reinen Präsenzveranstaltung zurück.

Die Kongresssäle waren durchgehend gut gefüllt, natürlich auch bei der Eröffnung. Dr. med. Christian Albring (Hannover) als Kongresspräsident betonte die Bedeutung der kontinuierlichen Fortbildung für Frauenärztinnen und Frauenärzte und wurde durchaus auch politisch. Er betonte die Notwendigkeit, dass eine kommende Regierung ärztliche Expertise stärker einbeziehen möge.

BVF-Präsident Dr. med. Klaus Doubek (Wiesbaden) dankte dem FOKO-Beirat, FOKO-Planungsteam sowie den Referentinnen und Referenten für ein überzeugendes wissenschaftliches Programm. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung seriöser Informationen und konstruktiver Dialoge in einer Zeit, in der Meinungen oft lauter sind als Fakten und die Polarisierung der Gesellschaft spürbar ist.

DGGG-Präsident Prof. Dr. med. Gert Naumann (Erfurt) griff in seinem Grußwort sein zentrales Anliegen auf, die medizinische Versorgung von Frauen in allen Lebensphasen bestmöglich zu gestalten: „Der Kongress des BVF bietet eine hervorragende Plattform, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Frauenheilkunde zu diskutieren, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und Fähigkeiten zu erweitern. In einer Zeit des Wandels und der zunehmenden Komplexität im Gesundheitswesen stehen wir vor anspruchsvollen Aufgaben. Dazu gehören die Sicherstellung der Qualität in der Versorgung, die weitere Implementierung evidenzbasierter Leitlinien, die ­Förderung des Nachwuchses und die Digitalisierung. Die enge Verbindung von Kliniken und Praxen hilft uns, den hohen Ansprüchen an die Qualität von ­Diagnostik und Therapie gerecht zu werden und das Fachgebiet der Frauenheilkunde und Geburtshilfe als Einheit zu bewahren, auch deshalb ist die ­Kooperation von DGGG und BVF so wertvoll.“

Eröffnungsveranstaltung

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